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SharePoint

Skip Navigation LinksPersönliche Schutzausrüstung

Die persönliche Schutzausrüstung muss den Arbeitnehmern vom Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die zweckentsprechende Verwendung der Schutzausrüstung ist von den Vorgesetzten laufend zu überwachen.
 
Prüfung
Schutzausrüstungen sind mindestens einmal jährlich einer wiederkehrenden Prüfung durch geeignete, fachkundige und hierzu berechtigte Personen zuzuführen. Über die Prüfung sind Vermerke zu führen. Vor jeder Verwendung ist die Schutzausrüstung einer Sichtkontrolle auf offensichtliche Mängel zu unterziehen.
 
Schutz gegen Absturz
Wenn bei Arbeiten an absturzgefährlichen Stellen durch technische Maßnahmen ein ausreichender Schutz allein nicht erreicht werden kann (z. B. bei Dachneigungen über 45°) und wo die Durchführung solcher Maßnahmen im Hinblick auf den Umfang der auszuführenden Arbeiten (geringfügige Arbeiten, wie Reparatur- oder Anstricharbeiten, die nicht länger als 1 Tag dauern) nicht zweckmäßig ist, sind die Arbeitnehmer durch Sicherheitsgeschirre einschließlich der dazugehörigen Ausrüstung, wie Sicherheitsseile (Fangseile), Karabinerhaken, Falldämpfer, Seilkürzer oder Höhensicherungsgeräte, zu sichern.
Es müssen geeignete Befestigungsvorrichtungen oder -möglichkeiten (möglichst lotrecht über der Arbeitsstelle) vorhanden sein, die den bei einem Absturz auftretenden Belastungen standhalten.
 
Schuhe
Bei Dacharbeiten sind Schuhe mit einer ausreichend festen und abrutschsicheren Sohle zu tragen. Auf Baustellen besteht die Gefahr von Nageleintritten, deshalb ist das Tragen von Schuhen mit durchtrittsicheren Sohlen wichtig.
 
Befestigungsmöglichkeiten
Für kurzfristige Arbeiten sollten nach Möglichkeit geeignete Befestigungspunkte für PSA bzw. für das Anbringen von technischen Absturzsicherungen schon bei Neu- bzw. Umdeckung vorgesehen werden.
 
Anschlagpunkte für PSA
müssen in alle Richtungen, auch für Zug nach oben, voll belastbar sein. Dachhaken für Dachleiternauflage und als Anschlagpunkt für PSA können bei Ziegeldächern auch nachträglich eingebaut werden.
Bei ungewollter oder ungeplanter Umlenkung der Lasteinleitung versagen nur vertikal nach unten belastbare Leiterhaken blitzartig. Das führt zu Abstürzen mit schweren bis tödlichen Verletzungen.
 
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